Vom Missbrauch zu gesunden Beziehungen

Psalm 35,1-3. 15-17; Psalm 43, 1
Ich möchte heute mit dieser Predigt die Themenreihe „inneres Wachstum“ fortsetzen.
In den USA wurden vor Kurzem hunderte neuer Fälle von Kindesmissbrauch durch katholische Priester aufgedeckt. So wurde zum Beispiel ein Junge von einem Priester gezwungen, nackt den gekreuzigten Jesus darzustellen. Einer der höchsten Würdenträger der US-Kirche, der ehemalige Kardinal McCarrick soll über seine gesamte Dienstzeit sexuelle Beziehungen zu jungen Männern unterhalten haben. Er darf das Priesteramt nicht mehr öffentlich ausüben. Die Wut der Gläubigen Katholiken in den USA ist gross. Einige fordern inzwischen, dass alle Bischöfe gemeinsam zurücktreten sollen.
Dieses krasse Beispiel macht deutlich: Diese Welt ist ein gefährlicher Ort zum Leben. Satan geht herumgeht, um Herzen zu brechen, Gefühle abzutöten und Vertrauen zu verraten.
Heute wollen wir uns daher die Frage stellen:
1. Was kann man tun, um zuverhindern, dass Mitmenschen oder wir selber Grenzen überschreiten und andere Menschern missbrauchen?
2. Wie können missbrauchte Menschen Heilung finden?
Gott heilt zerbrochene Herzen
Was ist Gottes Einstellung zu diesem Thema?
• Unser Gott ist ein unendlich bamrherziger Vater.Was immer er tut, ist stets zu unserm Besten. Er hat einen dreifachen Plan um alle schrecklichen Dinge dieser Welt zu beseitigen. Dazu gehört auch der Missbrauch von Menschen.
Der Erste Teil des Planes dient dazu, unsere traurige Vergangenheit zu breinigen. Durch das Opfer am Kreuz hat er alle unsere Schuld bezahlt. Unsere Rechnungen sind beglichen. Es gibt nichts mehr abzubezahlen. „Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden haben“ Jesaja 53,5
Der zweite Teil sorgt dafür, dass wir die Herausforderungen des gegenwärtigen Lebens bewältigen können.
• Aus dem himmlischen Heiligtum schickt er seine Engel, um uns in aller Not beizustehen. Er schickt den Heiligen Geist, um seine heilende Liebe in unsere verletzten Herzenzu senden und uns von jeder Lieblosgigkeit zu heilen.
• Gottes Kinder werden zwar oft missverstanden und missbraucht. Dennoch sind sie mit Jesus Sieger im Kampf gegen das Böse. „Sie haben ihn überwunden durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses.“ Off. 12,11
Im dritten Teil seines Planes sorgt aber für unsere Zukunft. Er wird bald wiederkommen, um uns in die ewige Herrlichkeit zu führen. Aber eines Tages hört das alles auf, was durch die ersten zwei Phasen noch nicht beseitigt werden konnt. Jesus sagte: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um jeden nach seinen Werken zu belohnen.“ Off. 22,12
Darum können wir nun sagen: Das Thema Missbrauch ist belastend. Es gibt jedoch keine Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in welcher seine heilende Liebe nicht wirksam ist. Es gibt, keinen Umstand und keinen Raum in unserem Leben, den Jesus nicht heilend, tröstend, erfüllen kann und will. Niemand der hier sitzt, ist davon ausgeschlossen. Glaubt ihr das? Lob und Preis sei ihm dafür.
Diese Welt ist ein gefährlicher Ort
Trotz Gottes Güte ist es eine Tatsache, dass viele von uns in diesem Leben vielerlei Leid und Schmerz erfahren. Der erste Missbrauch geschah schon bald nach dem Sündenfall: Kain war eifersüchtig gegen Abel. Sein Zorn führte Gewalt und schliesslich zum Tod seines Bruders.
Seither ist die Welt ein unsicherer Ort. Wir verriegeln die Häuser, die Autos und die Herzen, um nicht wie Abel missbraucht zu werden. Der Geist Kains hat diese Welt durch alle Jahrhunderte bis heute tief geprägt.
Aberwertungen, Respektlosigkeiten, Betrug, Schamlosigkeit, grobes Benehmen gehören zum Alltag. David klagt in den Psalmen worttreich darüber. Das Internet und die Zeitungen berichten heute täglich davon. Bibliotheken sind voller Bücher mit Geschichten davon. Ich selber habe auch einen Rucksack von Missbrauch mitbekommen.
– Ich hatte zweimal Chefs, von denen ich seelisch missbraucht wurde. Der eine war jähzorniger Typ. Was ich als Lehrling falsch machte, führte bei ihm stets zu einem Ausbruch von Fluchworten. Er missbrauchte mich verbal.
– Der andere Chef hatte einen Kontrollgeist. Er kritisierte alles, was ich von mir aus machte, ohne ihn vorher im Detail zu informieren.
– Geistlicher Missbrauch ist eine schreckliche Sache. Mein Burder ist heute religiös traumatisiert, weil mein Vater die Bibel gelesen hatte, um meiner Mutter zu sagen, was sie alles falsch macht.
Man kann sagen: Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Missbrauchs von Menschen. Die Unmenschlichkeit des Menschen gegen seine Mitmenschen ist seine grösste Sünde, sagte E.G.White treffend.
Und es wird nicht besser werden. Je näher wir dem Ende der Zeit kommen, wird es immer noch schlimmer. „Die Liebelosigkeit wird überhandnehmen, sagte Jesus voraus (Mat. 24,13)
Wie hilft uns unser Herr in seinem Wort damit umzugehen?
Ich erinnere mich aber auch an Umstände bei denen ich selber ein Täter wurde und selber andere missbraucht habe. Ich wollte ich könnte das rückgängig machen. Aber das geht leider nicht.

Missbrauch erkennen
Es ist zunächst einmal wichtig diese Dinge genau zu erkennen. Vieles davon läuft nämlich im Untergrund ab. An manche Verhaltensmuster haben wir uns so daran gewöhnt, dass wir sie nicht mehr als Missbrauch erkennen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Missbrauch:
1. Typ A: Passiver oder Vernachlässigungs-Missbrauch. Das ist Missbrauch durch nicht Beachten von Grundbedürfnissen.
• Es gibt Eltern die ihren Kindern keine Wertschätzung oder Liebe zum Ausdruck bringen. Sie drücken sie nie. Sie sagen kaum nette, liebevolle Worte. Andere versorgen ihre Kinder nicht ausreichend mit Essen und sauberen Kleidern.
• Andere setzen ihren Kindern keine Grenzen. Sie fördern ihre Talente nicht. Sie verwöhnen sie stattdessen und bewahren sie vor jeder grösseren Herausforderung.
Dass diese Dinge ebenfalls eine Art von Missbrauch sind und seelischen Schaden zufügen, denkt man oft nicht.
2. Typ B: Aktiver Missbrauch.
Dazu gehören vier Formen: 1) verbaler Missbrauch, 2) körperlicher Missbrauch, 3) sexueller Missbrauch und 4) religiöser Missbrauch.
• Verbaler Missbrauch geschieht durch erniedrigende Worte welche die Würde oder den Selbstwert eines anderen herabsetzt. Dann gibt es noch eine subtilere Form der psychologischen Manipulation. Das beinhaltet andere einzuschüchtern, abzusondern oder zu kontrollieren.
Zu körperlichem Missbrauch gehören alle Arten von groben Behandlungen wie zum Beispiel das Schlagen und Haare reissen.
Zum sexuellen Missbrauch gehört alles, was das Schamgefühl verletzt. Das fängt bei unpassenden Bemerkungen und Berührungen an. Kinder sehen manchmal Dinge, die es nicht sehen sollten. Schliesslich gehören natürlich dazu auch sexuelle Handlungen.
Schliesslich gibt es auch den religiösen Missbrauch. Manchmal wird der strafende Gott als Druckmittel benutzt. Andere benützen Bibeltexte und Ellen White Zitate, um ihre Meinung durchzusetzen. Andere behaupten, Gott habe ihnen Dinge direkt gesagt, die man nun glauben müsse.
Wie geht man damit um? Das ist wichtig zu wissen, denn in unserer sündigen Welt werden wir früher oder später Täter oder Opfer Missbrauch werden.
Eines ist klar: Jesus hat eine Lösung für jedes einzelne dieser Probleme. Er ist der beste Seelenarzt. Gott ist kein Missbraucher der Missbraucher in Ewigkeit missbraucht. In seiner Nähe werden alle heil, missbrauchte Opfer und missbrauchende Täter. Gott liebt sie alle bedingungslos.
Wir sind kein kaputte, wertlose Ware, die einfach weggeworfen werden muss. Vielleicht sind wir seelisch belastet und geschädigt. Dennoch sind wir wertvoll, so wertvoll, dass Gott seinen Sohn für uns hingab. Jesus ist der Preis, den unser Wert zum Ausdruck bringt.
Viele seiner Verheissung gelten daher besonders für missbrauchte Menschen. Es ist nie gefährlich ihm unser Herz unseren Schmerz zu eröffnen. Wo immer eine eiternde Wunde ein bohrender Schmerz oder ein unsagbares Leid mit ihm in Berührung kommt, gibt es Heilung.
Er wartet nur liebevoll und geduldig darauf, unsere unheimliche, unsagbare Not zu heilen. Seine schöpferische Kraft führt dazu, dass traumatischste Wunden des Missbrauchs geheilt werden können.

Schritte zur Heilung von Missbrauch
Wie können wir mit ihm so zusammenarbeiten, dass er seine heilende Wirkungen entfalten kann? Damit seine heilende Kraft wirksam werden kann, müssen wir ihm als erstes unsere Herzenstüren öffnen. Denn er zwingt sich niemals auf. Ich möchte vier Punkte aufzählen:
1. Wir müssen lernen, unseren Schmerz mit ihm teilen, statt ihn zu verleugnen. Es gibt Menschen, die ihre Not erst direkt mit Gott im Gebet besprechen müssen, bevor sie sich einem Menschen zu äussern wagen. Andere müssen erst mit jemandem reden, ehe sie sich trauen, das ganz zu Gott vorzubringen. Wie immer auch. Wichtig ist, dass wir als erstes unsere Not zu Gott bringen.
Wir können ein schönes Tischtuch über einen stinkenden Abfallhaufen werfen. Damit scheint das Problem gelöst. Aber nur für kurze Zeit. Der Gestank bleibt. Eines Tages dringt der Schmutz durch das schöne Tischtuch.
Oft zeigt er sich irgendwann später durch körperliche Leiden und Verspannungen, dass ein schweres ungelöstes Problem vorhanden ist. Darum ist es viel besser 1. Petrus 5,7 sobald wie möglich zu Herzen zu nehmen: „Alle Sorgen auf ihn werfen, denn er sorgt für euch“.
2. Ehrliche nüchterne Bestandesaufnahme, statt damit Aufmerksamkeit zu gewinnen. Einige neigen dazu, alles Leid in sich zu vergraben. Andere machen genau das Gegenteil. Sie reden ständig davon und können nicht damit aufhören. Sie meinen, damit Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu gewinnen. Dadurch wird das Problem aber nur grösser als es in Wirklichkeit ist. Zudem wird ihnen mit der Zeit niemand mehr zuhören wollen. Darum braucht es eine ehrlich Bestandesaufnahme ohne Übertreibung.
3. Dem Täter vergeben lernen, statt nachzutragen: Es ist oft sehr schwer einem Täter zu vergeben. Oft verfallen wir in Selbstmitleid. Selbstmitleid ist der negative Stolz eines verwundeten Menschen. Der führt dann zu Hass, Rachsucht und Bitterkeit. Es ist ein Wunder der Güte Gottes, wenn Vergebung möglich ist. Aber es ist noch viel schwieriger mit einer Bitterkeit und einer depressiven Grundstimmung zu leben. Darum wollen wir an Kolosser 2,10 denken: In ihm (in Jesus nicht in unserem verletzen Herzen) haben wir die Fülle, das heisst, sind wir vollständig wiederhergestellt.
4. Sich selbst und den anderen Menschen so anzunehmen wie Gott uns annimmt. Wer missbraucht wurde, dessen Selbstwert leidet stark. Satan möchte Gottes Bild in uns zerstören. Darum ist es wichtig, dass wir lernen uns selbst aus seinem Blickwinkel zu betrachten. Wir müssen aufhören uns selbst zu erniedrigen und zu verachten. Jesus liebt uns und wir sollen lernen uns auch zu lieben.

Das Hingabegebet
Wenn wir uns bereit fühlen, kann das nachfolgende Gebet helfen, die Not zu Jesus zu bringen. Er wird seine heilende Kraft anwenden, wenn wir das tun:
Gebet: Herr ich habe erkannt, dass gegen mich emotionaler /körperlicher /sexueller /geistlicher Missbrauch verübt wurde. Ich habe mich entschieden, dieser Person zu vergeben. Sie hat mich dadurch in Gefühle der —- geführt. Ich bin bereit diese Person von der Schuld gegenüber mich zu entlassen, die ich ihr gegenüber gefühlt habe. Die Person hat keine weiteren Verpflichtungen mir gegenüber. Ich übertrage von ganzem Herzen allen Schmerz und alle negativen Konsequenzen, die ich durch diesen emotionalen Missbrauch erlitten habe, zu dir, meinem Erlöser.
Danke dass du mich von allem Schmerz und allen Konsequenzen befreit hast. Ich bitte dich, dem Feind jede geistige Grundlage weg zu nehmen, die ich ihm durch den Missbrauch und die Bitterkeit in meinem Herzen gewährt habe. Ich übergebe mein Herz vollständig deiner Kontrolle. Danke, dass du mein Herz gereinigt und befreit hast. Im wertvollen Namen Jesu.
In Matthäus 24 sagt Jesus voraus, dass müssen in Zukunft kleinere und grössere Angriffe erfahren werden. Wer seine Missbrauchserfahrungen konstruktiv zu bewältigen lernt, ist darum gut vorbereitet, der Wiederkunft des Herrn entgegen zu gehen. „Seid Geduldig und stärkt eure Herzen, mahnt Jakobus darum, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe.“ Jakobus 5,8-11.

Wie reagiert man auf Missbraucher?
Das eine ist es, als Opfer des Missbrauchs seelisches Leid konstruktiv zu bewätligen. Es ist aber auch wichtig, einem Angreifer konstruktiv zu begegnen. Berater empfehlen fünf Möglichkeiten, wie man gegen Missbraucher reagieren kann:
1. Erforsche die Taktiken des seelischen Missbrauchs und lerne, dich durchzusetzen. Seelische Gewalt wird oft als Taktik eingesetzt, um dich zu manipulieren und Macht über dich auszuüben. Wenn du versuchst, dich zu erklären hat der Angreifer schon gewonnen. Darum erkläre nichts! Weise den Angriff direkt ab.
2. Setze gesunde Grenzen. Wir dürfen keine Angst davor haben, uns gegen Missbrauch zu wehren oder Grenzen zu setzen. In manchen Fällen wird verbaler Gewalt am besten mit entschiedenen Aussagen begegnet, wie „Hör auf damit!“, „Sprich nicht so mit mir!“, „Schrei mich nicht an!“,
3. Bewahre deine Selbstachtung. Wer missbraucht wird fühlt sich dabei sehr schlecht. Mache dir bewusst, dass es nicht deine Schuld ist. Die Bibel enthält viele Verheissungen, wie kostbar du für Gott bist. Behalte deine Würde!
4. Suche Hilfe bei einem fachkundigen Berater. Wenn du in akuter Gefahr bist, ruf die Polizei oder die Notrufnummer an. Wenn das nicht der Fall ist, wende dich an eine vertrauenswürdige Freundin oder ein Familienmitglied. Manchmal hilft ein Therapeut oder eine Beratungsstelle für Missbrauch und Gewalt in Familien. Einem Täter in einer langjährigen Beziehung entgegen zu treten, kann schwierig werden. Oft benötigt man daher die Hilfe und Bestätigung einer Gruppe, eines Therapeuten oder Beraters, um sich fortwährend gegen Missbrauch zu wehren.
5. Bitte Gott um Trost, Heilung und Weisheit. Der Heilige Geist ist unser Tröster und wird uns in alle Wahrheit und Weisheit leiten. Er kann unser Herz mit Gottes Liebe auf eine heilende Weise erfüllen. Er kann uns lehren, welche Worte wir sprechen und welche Handlungen wir setzen sollten.

Abigail oder Nabal
Der Bericht von Nabal und seiner Frau Abigail ist ein gutes Beispiel dafür. Es zeigt wie konstruktiv mit Missbrauch umgehen kann. Wir lesen in 1. Samuel 25,2-38:
„Ein wohlhabender Mann aus Maon hatte Grundbesitz in Karmel. Er besaß 3.000 Schafe und 1.000 Ziegen, und er war gerade dort, weil es die Zeit der Schafschur war. Der Name des Mannes war Nabal. Seine Frau Abigajil war eine kluge und schöne Frau. Doch Nabal, ein Nachkomme Kalebs, war grob und unehrlich. (Verse 2-3)
Als David in der Wüste hörte, dass Nabal seine Schafe schor, schickte er zehn seiner jungen Männer nach Karmel. Sie sollten Nabal von ihm Grüße ausrichten und ihm sagen, dass sie seine Schafe behütet hätten
,Wer ist dieser David?‘, spottete Nabal. , Er ist nur ein blöder weggelaufener Knecht. Die Boten kehrten zu David zurück und berichteten ihm alles. ,Holt eure Schwerter!‘, sagte David. Wütend wollte er Nabal für diese Schmach umbringen.
In der Zwischenzeit berichtete einer der Knechte Nabals Abigajil der Frau Nabals, was vorgefallen war. Abigajil verlor keine Zeit. Schnell nahm sie eine Menge Lebensmittel. Sie lud alles auf einige Esel und ging David entgegen.
David ergoss seine Wut gerade in eine Schimpftirade und war dabei aus Rache einen weiteren Missbrauch zu vollziehen. Er sagte: Gott soll mich strafen, wenn ich bis morgen Früh von allen seinen Leuten auch nur einen, der gegen die Wand pinkelt, am Leben lasse!‘
Abigajil sprach ganz offen mit David. Sie sagte ganz offen. Ja, mein Mann Nabal ist leider ein Narr, wie schon sein Name sagt. Aber bitte bringe nicht unschuldige Menschen mit ihm ums Leben. Ich weiss, Gott hat dich zum Herrscher über Israel gemacht Aber bitte lass Gott richten. David war von Abigails Worten tief beeindruckt und liess von seinem Plan ab.
„Als Abigajil zu Nabal zurückkam, feierte er gerade in seinem Haus ein großes Festmahl, das dem eines Königs entsprach. Er war bester Laune, aber völlig betrunken, deshalb erzählte sie ihm bis zum nächsten Morgen nichts von ihrer Begegnung mit David. Am anderen Morgen, als er wieder nüchtern war, erzählte sie ihm, was geschehen war. Daraufhin erlitt er einen Schlag und wurde völlig gelähmt. Etwa zehn Tage später ließ der Herr ihn sterben.“ (1.Samuel 25,2-38 NLB)
Nabal (dessen Name „der Törichte“ bedeutet) war ein verbaler Missbraucher. Offensichtlich redete Nabal nicht nur gegen David, sondern auch gegen seine Leute verletzend. Der Knecht betont, dass niemand mit ihm sprechen kann. Nabal war nicht nur seiner Dienerschaft gegenüber emotional gewalttätig war, sondern auch gegenüber seiner Frau. Alle schienen einen Weg gefunden zu haben, ihn und seine Beschimpfungen zu vermeiden, indem sie ohne ihn Entscheidungen trafen.
Später nimmt Abigail die Schuld auf sich und entschuldigt sich bei David wortreich für die Dummheit ihres Mannes. Das lässt darauf schliessen, dass sie immer wieder Leute beschwichtigen musste, welche durch die verbalen Wutausbrüche Nabals erzürnt worden waren.
Mit dem Geist Gottes erfüllt, begegnet Abigail David mit freundlichen Worten und „Geschenken“. Ihre Worte bringen Frieden, verleihen Gnade. Sie ermutigen und stärken den Hörer. Das bestätigt David selbst (Vers 33). Schliesslich griff Gott ein und klärte das Problem endgültig.
Menschen wie Abigail werden heute gesucht. Sie leben in Umständen mit Missbrauch und lernen doch damit konstruktiv umzugehen. Ellen G. White schreibt in The Signs of the Times, Nov. 14, 1892, dass diese Art Weisheit in Familien und Gemeinden dringend benötigt wird:
„In vielen Familien herrscht ein großer Mangel daran, sich gegenseitig Zuneigung auszudrücken. Sentimentalitäten sind unnötig, aber es ist wichtig, die Liebe und Zärtlichkeit auf eine keusche, reine und würdige Weise zum Ausdruck zu bringen. Manche pflegen absichtlich eine Herzenshärtigkeit, die in Wort und Tat die satanische Seite des Charakters offenbart. Zärtliche Liebe sollte immer zwischen Ehemann und Ehefrau, Eltern und Kindern, Brüdern und Schwestern gepflegt werden. Jedes übereilte Wort sollte aufgehalten werden, und nicht einmal der Anschein eines Mangels an gegenseitiger Liebe sollte sichtbar werden. Es ist die Pflicht eines jeden Familienmitglieds, zur angenehmen Atmosphäre beizutragen und freundlich zu sprechen.“
Gott helfe uns, dass wir nicht nur Missbrauch erkennen und bekämpfen, sondern das Gegenmittel, Gottes Liebe und Weisheit beständig pflegen. Denn das ist es, woran die Welt erkennen wird, dass wir wahre Jünger Christi sind.
AZ 27.8.2018

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Was ich am Islam mag und warum ich ihn ablehne!

Was ich am Islam mag! Teil 1
• Respekt vor Heiligen Schriften als von Gott gesandte Worte
• Ermahnung an Christen, die Bibel zu lesen und zu befolgen:
46. Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, in ihren Spuren folgen, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Führung und Licht war, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war, eine Führung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. 47. Es soll das Volk des Evangeliums richten nach dem, was Allah darin offenbart hat; wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat – das sind die Empörer. 5. Der Tisch (Al-Máedah): 46-47. Weitere Suren: 2:40-41; 3:3; 6:156; 10:37; 12:111
Warum ich den Islam ablehne!
• Allah trickst Menschen aus und stellt Fallen:
30. Allah plant Ränke, und Allah ist der beste Ränkeschmied. (Die Beute 8,30) Weitere Suren: 3:54; 7,99.186; 13,42; 14,27; 42,44.46
• Allah hebt auf und ändert sein Wort. Über 220 Suren wurden durch Naskh verändert:
106. Welches Zeichen Wir auch aufheben oder dem Vergessen anheimgeben, Wir bringen ein besseres dafür oder ein gleichwertiges. Weißt du nicht, daß Allah die Macht hat, alles zu tun, was Er will? (Die Kuh, 2:106) Weitere Suren: 3:50; 13:39; 16:101; 17:86; 19:64
• Allah ist die Quelle von Bösem und befiehlt es:
13. Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.» (Die Anbetung (As-Sadschdah) 32,13) Weitere Suren: 5:41; 4:78; 32:13; 43:36
Gottes Wort, die Bibel, sagt dagegen:
Denn unsre Ermahnung kommt nicht aus betrügerischer Absicht oder unlauterem Sinn noch mit List. (1.Thessalonischer 2,3)
Das Gesetz des Herrn ist vollkommen, es erfrischt die Seele. Die Ratschlüsse des Herrn sind zuverlässig und schenken den Unverständigen Weisheit. Die Gebote des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz. Die Vorschriften des Herrn sind klar und schenken Einsicht. Die Ehrfurcht vor dem Herrn ist echt und hat für immer Bestand. Die Gesetze des Herrn sind Wahrheit, jedes einzelne ist gerecht. (Psalm 19,8-10)

Was ich am Islam mag! Teil 2
• Der Glaube an ein göttliches Gericht
• Persönliche Gottesfurcht hat grosse Bedeutung
Warum ich den Islam ablehne!
• Die Ungläubigen, das heisst Götzendiener, Juden und Christen sind Affen und Schweinen gleich und werden verflucht.
59. Sprich: «O Volk der Schrift, ihr tadelt uns nur deswegen, weil wir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt ward und was schon vorher herabgesandt wurde, oder weil die meisten von euch Empörer sind.» Kann ich euch etwas Schlimmeres verkünden als das, was euer Lohn bei Allah ist? Wen Allah verflucht hat und wem Er zürnt – und verwandelt hat Er einige von ihnen zu Affen und Schweinen – und wer dem Tagut (Götzenverehrung) dient, die befinden sich in schlimmem Zustand und sind weit abgeirrt vom ebenen Pfad. Der Tisch 5:60) Weitere Suren: 47; 2:159; 47:23; 40:10.
• Ein Gläubiger weiss nie, ob er bei Allah gerettet zu werden oder irregeführt wird. Dennoch fordert Allah Rechenschaft im Gericht für ihr Leben:
93. Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan. (Die Biene (An-Nahl) 16:93) Weitere Suren: 6:17; 32:13;
17. Keine Seele weiss, welcher Augentrost für sie verborgen ist als Belohnung für ihr Tun. (Die Anbetung 32:17)
In der Bibel steht jedoch dagegen:
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. … Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. (1. Johannes 5,16-18)
Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1. Johannes 5,11-12)

Was ich am Islam mag! Teil 3
• Der Glaube an die Schöpfung in sieben Tagen
• Der Glaube an den Sündenfall der Menschen
Warum ich den Islam ablehne!
• Der Islam ist keine Religion des Friedens. Allah ruft zu Krieg, Totschlag und Mord aller Nichtmuslime auf:
29. Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen. (Die Reue 9:29) weitere Suren: 2:190-194; 4:84.91; 9:5.29.36.39.89.123.124.154; 8:65; 16:126; 22:39-40; 61:11-13; 47:4; 4:89
91. Wenn sie sich also nicht von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben. (Sure 4:91)
• Es gibt keinen Frieden und keine Freundschaft mit Ungläubigen (3:28.118; 4:89.144; 5:51.75), sondern nur Waffenstillstand, bis die ganze Welt für den Islam erobert ist: 8:39
• Der Begriff Dschihad (arabisch Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz) bezeichnet den Kampf auf dem Weg Gottes oder heiliger Krieg. In der Minderheit sind sie ruhig, in der Mehrheit unerbittlich. Die militärische Expansion des Islam gegen den Rest der nichtislamischen Welt ist eine kollektive Pflicht der islamischen Gemeinschaft.
• Für ihren Heiligen Krieg, den Dschihad können sich Moslems auf 217 Stellen des Koran und weitere 1.800 Stellen der Hadithe berufen. Die Welt wird im Islam in zwei Teile geschieden: In ein Haus des Islam (Dār al-Islām) und ein Haus des Krieges (Dār al-Harb).
Jesus sagte zu seinen Nachfolgern dagegen:
Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14,27)
Ich aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne für Böse und Gute aufgehen und sendet Regen für die Gerechten wie für die Ungerechten. (Matthäus 5,44-45)

Was ich am Islam mag! Teil 4
• Der Glaube an ein Paradies für die Erlösten
Warum ich den Islam ablehne!
• Ehe mit vier Frauen ist erlaubt: 4:4
• Das Zeugnis einer Frau ist nur halb so viel Wert wie dasjenige eines Mannes: 2:282.
• Frauen sind dumm (Sahi Al-Bukhari 2658).
• Wenn eine Frau ihren Mann des Ehebruchs beschuldigt, braucht sie vier Zeugen, um sich vor Gericht dagegen zu wehren: 4:15. Scheidung ist für Moslems einfach: 60:10-11; 2:226-232
• Sex mit Sklaven und Prostitution gegen Geld ist erlaubt:
24. Und (verboten sind euch) verheiratete Frauen, ausgenommen solche, die eure Rechte besitzt (d.h. Sklaven). Eine Verordnung Allahs für euch. Und erlaubt sind euch alle anderen, daß ihr sie sucht mit den Mitteln eures Vermögens, nur in richtiger Ehe und nicht in Unzucht. Und für die Freuden, die ihr von ihnen empfanget, gebt ihnen ihre Morgengabe, wie festgesetzt, und es soll keine Sünde für euch liegen in irgendetwas, worüber ihr euch gegenseitig einigt nach der Festsetzung (der Morgengabe). Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise. (Die Frauen 4:24)
• Männer werden vor Frauen bevorzugt und können geschlagen werden:
34. Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie allein in den Betten und straft sie. Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede gegen sie; Allah ist hoch erhaben, goß. (Die Frauen 4:34)
• Das sinnliche Paradies ist nur für Männer schön. Sie können dort Sex mit 72 Jungfrauen haben. Nach der Überlieferung von Abu Sa’eed warten auf den Muslim im Paradies 72 Jungfrauen (Jami Tirmidhi [PDF-Online-Ausgabe] – 41-Book on Paradise, Chapter 23, Hadith 2571 – Blessings for the humblest in Paradise; „Paradies“ in „Lexikon des Islam“, Fourier Verlag, Wiesbaden 1995, S. 574ff; vgl. auch Caner / Caner: Das Islamhandbuch, R. Brockhaus, Wuppertal 2004, S. 169 – Hadith 4.2687; vgl. auch Mishkat 3. Kapitel):
„Syyidina Abu Sa’eed Khudri überliefert, der Prophet habe gesagt:
„Und noch der letzte im Paradies wird 80.000 Sklaven haben und 72 Frauen und wird ein Zelt besitzen, das aus Perlen, Rubinen und Smaragden gefertigt ist. Wer auf Erden jung oder alt gestorben ist, wird dreißig Jahre alt sein und nicht älter, wenn er das Paradies betritt.“
Siebzig Mädchen sind eigens erschaffene und zwei sind menschliche Mädchen (Ibn Kathir [gest. 1373 n.Chr.], Korankommentar (Tafsir): Kommentar zur Sure 78,33 bzw. 55,72).
„Wir haben sie regelrecht geschaffen und sie zu Jungfrauen gemacht … heiß liebend und gleichaltrig“ (56,35-37), „mit schwellenden Brüsten“ (78,33), „die vor ihnen weder Mensch noch Dschinn (Geister) entjungfert haben“ (55,56).
Die Beschreibungen der „Houris“ gelten als wörtlich zu nehmen, und die Beziehungen zwischen Männern und ihren „Houris“ sind physischer Art, nicht nur geistiger, wie in dem folgende Hadith, welchen der Verfasser des Mishkat al-Masabih zeigt (Mischkat al-Masabih, arabisch-englische Übersetzung, Buch IV, Kapitel XLII, Paradies und Hölle, Hadith Nr. 2535; zitiert in Newton/Haqq, Frauen im Islam, S. 111):
„Der heilige Prophet sagte: „Der Gläubige wird im Paradies solch eine Kraft empfangen für die geschlechtliche Vereinigung“. Man fragte: „Oh Prophet Allahs! Kann er das tun?“ Er antwortete: „Er wird die Kraft von hundert Männer empfangen.“ Ibn Kathar betont in seinem Kommentar die buchstäbliche, physische Natur des Geschlechtslebens im Paradies, dargestellt in einem anderen Hadith (sein Kommentar zur Koransure 56,35-37; zitiert in Newton/Haqq, Frauen im Islam, S. 112): „Man fragte den Propheten: „Werden wir im Paradies dieses geschlechtliche Freuden erleben?“ Er antwortete: „Ja, bei dem, der meine Seele in seiner Hand hält, und es wird heftiger und aufregender Verkehr sein. Und hinterher wird sie wieder rein und jungfräulich werden, wie zuvor.““
Daß diese sinnlichen Paradieserwartung auch heute noch eine Rolle spielt, zeigt folgende Ansprache eines Mullah:
„Oh, Brüder im Glauben, wir empfinden keinen Verlust. Der Märtyrer, wenn er Allah trifft, erreicht Vergebung mit dem ersten Tropfen Blut. Er wird errettet von den Qualen des Grabes und sieht seinen Platz im Paradies. Er wird vom großen Schrecken (dem Jüngsten Gericht) errettet. Er erhält 72 schwarzäugige Frauen, 70 seiner Familie kommen durch ihn in den Himmel, er wird gekrönt mit der Krone des Ruhmes, dessen Edelstein besser als die ganze Welt ist und besser als all das, was darinnen ist.“ (Auszug aus der Predigt Sheich Isma’il Aal Ghadwan, die er in der Sheik ‚Ijlin Moschee in Gaza hielt [Fernsehübertragung der palästinensischen Autonomiebehörde am 17.8.2001]. Die Übersetzung, die diesem Text zugrunde liegt, befindet sich auf http://www.memri.org.)
Bevor man in das Paradies emporgehoben wird, muß zuerst jeder Muslim unweigerlich in die Hölle geworfen werden. Durch Allahs Barmherzigkeit werden aber dann diejenigen, die gottesfürchtig waren, aus ihr errettet werden, die Frevler jedoch bleiben auf ihren Knien liegend in der Hölle zurück.
68 Bei deinem Herrn! Wir werden die Menschen und die Satane dereinst zu uns versammeln. Hierauf werden wir sie rings um die Hölle auf den Knien liegend zum Gericht vorführen. 69 Hierauf werden wir aus jeder Partei diejenigen herausziehen, die gegen den Barmherzigen am heftigsten aufbegehrt haben. 70 Wir wissen dann sehr wohl Bescheid über die, die am ehesten verdienen, in der Hölle zu schmoren. 71 Und es gibt keinen von euch, der nicht zu ihr hinunterkommen würde. Das ist für deinen Herrn entschieden und beschlossen. 72 Hierauf erretten wir diejenigen, die in ihrem Erdenleben gottesfürchtig waren, während wir die Frevler auf den Knien liegend in ihr zurücklassen. Sure 19,68-72
Im Evangelium erfahren Frauen und Männer gleiche Wertschätzung
Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. … Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Nachkommen und nach der Verheißung Erben. (Galater 3,26-29)
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. … So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. (Epheser 5,26-28)
Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten. (Hebräer 13,4)

Was ich am Islam mag! Teil 5
• Sie glauben an Jesus als Messias, der Sohn der Maria.
Warum ich den Islam ablehne!
Der Koran steckt voller Widersprüche:
1. Der Koran soll Fehlerlos sein (6:38; 10:38) Einige Ayats waren jedoch Eingebungen Satans an Mohammed: 22:52; 53,19-20 (bekannt als satanische Verse)
2. Der Koran soll die Bibel und Jesus bestätigen und den gleichen Gott verkünden (29:46). Er widerspricht der Lehre der Bibel und Jesus jedoch grundlegend: 5,46-48; 2:41; 3:3; 6:156; 10:37; 12:111
3. Die Juden werden beschuldigt Gottes Wort verändert zu haben: 2:41.79.159.160.174; 5:41. Der Koran sagt aber das Gottes Wort niemand ändern kann: 6:114-115
1. Adam wurde geschaffen aus Blut: 96:2, aus Samen: 76:2 oder Lehm: 55:14
2. Allah schrieb die Suren: 3,3; 4,105.113. Gabriel schrieb die Suren: 26:192-194; 16:102; 2:97. Die Engel schrieben die Suren: 15:8
3. Moslems sollen keine Freundschaft mit Christen pflegen: 5:51.57. Christen stehen Muslimen am nächsten: 5:82
4. Lügen ist erlaubt: 66,1-2. Lügen ist verboten: 51,10
5. Juden und Christen sind verflucht: 2:159; 4:46; 5,13; 9:30-31. Juden und Christen sind annehmbar: (Juden) 2:47; 2:122; 40:53-56; (Christen) 2:62; 5:69.
6. Gottes Wort ist unveränderlich: 6:115. Gottes Wort ist veränderlich: 2:106
7. Allah vergibt alle Sünden; 39:53. Allah vergibt nicht alles: 4:116
8. Jesus stirbt und steht vom Tod auf: 19:33. Jesus ist nicht gestorben: 4:156-159
9. Wer kein Muslim ist, soll getötet werden: 2:193; 9:5.29. Es gibt keinen Zwang im Glauben: 2:256; 10:99
10. Töten ist nicht erlaubt: 6:151. Tötet Menschen wo immer ihr sie findet: 2:191; 9:5; 8:39
11. Nicht nur das Gebet nach Mekka, sondern viele verschiedene Gebetsrichtungen sind möglich: 2:115.143.144
12. Wein wird verboten: 5:90-91. Wein wird im Himmel getrunken: 16:67; 83:25-26
13. Allah kann nichts Böses befehlen: 7:28.33. Allah befielt Böses: 32:13; 43:36
Die Bibel ist dagegen eine sichere Grundlage der Wahrheit
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Johannes 17,17
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Tim, 2,4
Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. 1.Tim 2,7

Was ich am Islam mag! Teil 6
• Unreine Speisen, wie zum Beispiel Schweinefleisch, werden abgelehnt.
• Die Nachfolger Jesu sind dank Allah siegreich über die Ungläubigen: 3:55; 61:14
Warum ich den Islam ablehne!
Der Koran enthält zahlreiche offensichtliche Irrtümer:
Sure 19,27-28 Maria, die Mutter Jesu und Mirjam, die Schwester von Mose sind identisch. Nein, sie lebten 1500 Jahr getrennt.
Sure 5,72-75.116 Christen glauben an drei Götter. Nein, an einen einzigen Gott (Jes. 45,21)
Sure 2,36.38 Satan warf Adam und Eva aus dem Paradies. Nein, Gott
Sure 2,249.251 Gideon lebte zur Zeit Davids. Nein, vor seiner Zeit
Sure 66,12 Imran war der Vater von Maria. Nein, Eli
Sue 19,10 Zacharias war drei Tage sprachlos. Nein, 9 Monate
Sure 6,74 Azer war der Vater von Abraham Nein, Thara
Sure 14,37 Abraham lebte in Mekka. Nein, in Hebron
Sure 37,100-106 Abraham opferte Ismael. Nein, Isaak
Sure 14,34-40 Abraham hatte 2 Söhne Nein, acht Söhne.
Sure 2,125-126 Abraham ging zur Kaba. Nein.
Sure 2,258; 21,51-71 Abraham lebte mit Nimrod Nein, sieben Generationen sind dazwischen
Sure 11,44 Noah landet auf dem Berg Cudi. Nein, auf dem Ararat. Der Berg Cudi liegt 300 km entfernt
Sure 11,42-46 Ein Sohn Noahs ist in der Flut ertrunken. Kein Sohn von Noah ist ertrunken
Sure 28,11-8. 38 Haman lebte zur Zeit Mose. Nein, zur Zeit der Perser 1000 Jahre später
Sure 28,22-29 Mose musste 8 Jahre dienen um seine Frau zu heiraten. Nein, Jakob diente sieben Jahre
Sure 7,133-136. 59-64 Die Sintflut war zur Zeit Moses. Nein, zur Zeit Noahs

Die Bibel enthält dagegen zuverlässige Informationen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Tut es kund, bringt es vor, beratet miteinander: Wer hat dies hören lassen von alters her und vorzeiten verkündigt? Hab ich’s nicht getan, der HERR? Es ist sonst kein Gott außer mir, ein gerechter Gott und Heiland, und es ist keiner außer mir. (Jesaja 45,21)
Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift aus eigener Auslegung geschieht. 21 Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben vom Heiligen Geist haben Menschen in Gottes Auftrag geredet. (2. Petrus 1,20-21)

Was ich am Islam mag! Teil 7
• Die damals vorhandenen (bayna iadayhi – zwischen den Händen gehalten) zuverlässige Schriften der Thora und des Evangeliums werden als von Gott herabgesandt bestätigt: 3:3-4; 6,92; 10:37; 35:31; 46:30; 10:94; 7:157;
• Laut Koran sollen Christen nach dem urteilen, was im Evangelium steht. Wie kann es da verfälscht sein: 5:47; 5:68. Niemand kann es verändern, wie kann die Bibel also verfälscht sein? 6:114-115; 18:27.
Warum ich den Islam ablehne!
• Die Grundlehren des Evangeliums werden radikal abgelehnt: 1. Jesus ist nicht göttlich. 2. Jesus starb nicht am Kreuz (4:157). 3. Jesus ist nicht auferstanden.
• Das Prinzip der Abrogation: Spätere Verse ersetzen frühere, die ihm widersprechen. 16:101; 2:106
• Christen sind die schlimmsten Feinde, weil sie an Jesu Gottheit glauben: 5:17; 98:6. Man sollte keine Freunde mit ihnen sein: 5:51. Sie sollten solange bekämpft werden, bis sie nicht mehr kämpfen: 9:29-30.
• Solange Moslems in der Minderheit sind und sich vor den Ungläubigen fürchten, dürfen sie friedlich sein und Freunde machen: 3:28
Jesus dagegen sagte:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. (Johannes 3,16-17)

Was ich am Islam mag! Teil 8
Alkohol und Tabak werden abgelehnt.
Warum ich den Islam ablehne!
Weil Mohammed ein schlechtes Vorbild war:
• Seine Frau musste ihn überzeugen, dass er ein Prophet sei, nachdem er nach seiner ersten Begegnung mit Gabriel meinte, er sei besessen und Selbstmord begehen wollte.
• Er wurde ein Opfer von schwarzer Magie. Er war so verhext, dass er meinte, er hätte mit seinen Frauen Sex gehabt, obwohl er es gar nicht hatte. (Sahi Al-Bukhai 3175)
• Der Teufel gab ihm Suren über drei arabische Götter ein, die später revidiert werden mussten.
• Er hatte Sex mit der neun jährigen Aisha, als sie noch mit Puppen spielte. Mit sieben verheiratete er sich mit ihr. Er war also ein Pädophile. (Sahi Muslim 3481)
• Mohammed hatte mehr Frauen (9-12), als seine eigene Offenbarung es erlaubte (4). Um diese Taten zu rechtfertigen gab er an, eine Offenbarung von Allah erhalten zu haben: 3:50.
• Er heiratet die Frau seines Adoptivsohnes, nachdem er sie halbnackt gesehen hatte. Dann schafft er die Adoption ab, um seine Tat zu rechtfertigen. (History of El-Tabari, Bd.8, S.2).
• Er predigte nur Toleranz, solange er nicht die Oberhand hatte, danach gebot er alle zu bekämpfen: 47:35
Von Jesus dem Messias heisst es dagegen:
Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der, als er geschmäht wurde, die Schmähung nicht erwiderte, nicht drohte, als er litt, es aber dem anheimstellte, der gerecht richtet; der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. (1. Petrus 2,21-24)

Was ich am Islam mag! Teil 9
• Der Glaube, dass es nur einen allmächtigen Gott gibt, dem wir dienen sollen.
• Der Glaube, dass Gott durch die Propheten Abraham, Mose, Jona etc. immer noch zu uns spricht.
Warum ich den Islam ablehne!
• In den 1400 Jahren islamischer Geschichte führte der Islam mehr als 540 Kriege gegen andere Religionen.
• 300 Millionen Tote starben durch den Jihad, (70 Millionen Christen, 10 Millionen Buddhisten, 70 Millionen Hindus, 130 Millionen Afrikaner). Seit 2001 gab es allein 19’000 Jihad Angriffe im Namen Allahs.
• Der Islam ist der schlimmsten Völkermörder der gesamten Menschheitsgeschichte, und zwar mit großem Abstand vor dem Kommunismus (130 Mio) und vor Hitler (150-160 Mio).
• Der Islam verbrennt Kirchen, massakriert und enthauptet bis heute Christen im Irak, Syrien, Äthiopien, Ägypten, Saudi-Arabien, Pakistan, Sudan, Kenia, Somalia, Iran, Nigeria, Jemen, Türkei, Indonesien, Afghanistan, Eritrea. Irak, Mali, Bangladesch, Malaysia usw.
• Der Islam ist ein System, das nicht nur die freie Welt, sondern auch jeden einzelnen Moslem unentwegt mit Angst, Terror und Tod bedroht.
• Der Islam schafft überall dort, wo er herrscht, Unfreiheit, Ungleichheit zwischen Mann und Frau, und er verachtet die Nationen der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muslimen und Ungläubigen.
Jesus Christus sagte dagegen:
• Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5,6.9)
• Wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen nötig! (Offenbarung 13,10)

Warum ich lieber Jesus nachfolge, als Mohammed! Teil 10
1. Jesus liebte seine Feinde und betete für sie – Mohammed hasste und tötete sie
2. Jesus sagte immer die Wahrheit – Mohammed sagte, dass man Ungläubige belügen kann (Taqiyya)
3. Jesus beraubte niemanden – Mohammed beraubte die Menschen auf seinen Kriegszügen
4. Jesus betrachtete Frauen als vollwertige Menschen – Für Mohammed waren sie dumm und minderwertig.
5. Jesus sagte, dass man nur eine Frau heiraten soll – Mohammed erlaubte vier Frauen
6. Jesus hatte keine Frau – Mohammed heiratete neun Frauen, darunter eine siebenjähriges Kind
7. Jesus opferte sich selber für andere Menschen auf – Mohammed opferte das Leben anderer Menschen für seine Ziele.
8. Jesus schenkte Freiheit durch Taten der Liebe – Mohammed zwang die Menschen mit Angst vor dem Tod
9. Jesus war der Friedefürst – Mohammed war ein Kriegsfürst
10. Jesus weckte Tote zum Leben – Mohammed tötete viele Menschen
11. Jesus befreite Menschen von Bindungen – Mohammed versklavte Menschen
12. Jesus sündigte nie – Mohammed beging viele Sünden
13. Jesus besiegte Satan – Mohammed wurde von Satan verhext und verführt.
14. Jesus vergab jedem Menschen – Wer Mohammed beleidigte, dem wurde nicht vergeben
15. Jesus machte viele Wunder – Mohammed machte keine Wunder
16. Jesus lebt noch – Mohammed ist verstorben.
17. Jesus kommt wieder zurück um diese Welt zu erlösen – Mohammed kommt nie mehr zurück.
18. Jesus offenbarte Gottes Liebe – Mohammed war bestimmt von Gewalt und Macht
19. Jesus brachte Erlösung von Sünde und Tod – Mohammed bracht den Menschen religiösen Zwang, Krieg und Tod
20. Jesus gebot seinen Nachfolgern das Evangelium als gute Nachricht weltweit zu verkünden – Mohammed gebot seinen Nachfolgern durch den Heiligen Krieg die Scharia weltweit zu verbreiten.
Wem möchtest du gern dienen?

Woran mich der Ramadan positiv erinnert, Teil 11
• Fasten ist eine Gebetsform, die nicht vergessen werden sollte.
• Jesus ermunterte seine Nachfolger zu fasten. (Matthäus 6,16-18)
Warum ich im Monat Ramadan nicht faste. Teil 11
1. Weil der Ramadan gar kein Fastenmonat, sondern ein Monat der Völlerei ist. In allen islamischen Ländern wird an diesem Tag mehr als üblich gegessen, mehr Lebensmittel werden weggeworfen, mehr Abfall produziert als sonst.
2. Weil man mit Fasten niemals das Paradies verdienen kann. Der Prophet habe gesagt: “Wer das Fasten im Ramadan gläubig und nur für Allah vollzieht, dem werden seine vergangenen Sünden getilgt.” (Ahmad Ibn Hanbal). Vergebung von Sünden ist jedoch ein Geschenk der Gnade Gottes und kein Verdienst für das Fasten. Kein Mensch kommt wegen guter Werke in den Himmel, sondern weil er durch Jesus erlöst wird (Römer 3:23-24)
3. Weil langes Fasten kein wirksames Mittel ist, um die Armut zu bekämpfen, denn in dieser Zeit essen Muslime mehr, als gesund und gewöhnlich.
4. Gott will den Menschen durch den Glauben nicht Krankheit, sondern Gesundheit schenken. Viele Menschen werden jedoch während dem Ramadan krank und arbeitsunfähig, weil sie tagsüber zu wenig trinken und nachts zu viel essen. In Tunesien wurden Statistiken erhoben, die zeigen, dass Muslime während dem Ramadan nicht wie üblich 0.9 Liter Milch pro Monat, sondern 2 Liter Milch tranken. Zudem wurden folgende Zunahmen festgestellt: Yoghurt 12,9 statt 5,4; Eier 26 statt 12,6; Brot 1,4 kg statt 0,6 kg. Arab News teilt mit, dass Saudis im Ramadan für Lebensmittel 20 Millionen Riad ausgeben statt wie gewöhnlich pro Monat nur 6 Millionen Riad.
5. Verkehrsunfälle, ebenso kriminelle Handlungen wie Diebstähle und Streitigkeiten nehmen während des Ramadans zu.
6. Im Ramadan wird viel mehr Abfall produziert: Das Saudische Wirtschaftsministerium teilt mit, dass 45% der Abfälle aus Essensresten bestehen, davon sind 80% ungesund. 30% der Teller mit Essen werden während des Ramadan in den Abfall geworfen, was beklagt wird. In Mekka müssen im Monat Ramadan 8000 Putzmänner und 45 Abfallwagen extra eingestellt werden.
7. Weil der Ramadan für einige Menschen sehr schädlich ist. In einem heissen Klima längere Zeit kein Wasser zu trinken, schädigt die Nieren und verursacht Kopfschmerzen. In arabischen Ländern steigt die Zahl der Fälle, die in die Notaufnahme eingeliefert werden, im Ramadan wegen Verdauungsproblemen durch Überessen und anderen damit zusammenhängenden Problemen. Leute mit Diabetes und anderen Gesundheitsproblemen riskieren sogar zu sterben, wenn sie den Ramadan befolgen.
8. Der Ramadan kann gar nicht weltweit eingehalten werden, da er sich strikt am Mondjahr und am Sonnenaufgang orientiert. In nördlichen und südlichen Regionen der Welt ist der Mond nicht sichtbar und die Sonne geht nicht unter.

 

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Gottes gerechtes Feuergericht

Textlesung:
Offenbarung 20,11-15:

Wir möchten heute einen biblischen Glaubenspunkt untersuchen: Das Endgericht oder das jüngste Gericht.
In vielen Kirchen, auch am Münster in Bern findet man Abbildungen vom jüngsten Gericht. Auf der einen Seite sind die Menschen, die gerettet werden und in den Himmel kommen. Auf der anderen Seite sieht man die Verlorenen, die ins Gerichtsfeuer kommen.

Das Kunstwerk wird zwar von vielen Touristen bewundert.
Aber an einen strafenden Gott, der die Menschen ins Feuer wirft, glauben die Menschen heute kaum noch. Diese Vorstellung wird als mittelalterliche Legende abgetan. Wenn es Gott gibt, dann muss Gott ein liebender, gnädiger Gott sein, sagen sich die Menschen. Die Lehre von einem Strafgereicht und einer Hölle, in der Menschen brennen werden, ist für eine humanistische Gesellschaft unannehmbar. Das stimmt ja auch. Die Bibel lehrt keine ewige Höllenqual. Aber sie lehrt, dass es eines Tages gerechtes Gericht geben wird.

Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder seinen Lohn empfängt für das Gute oder Böse, das er im irdischen Leben getan hat. 2. Korinther 5,10

Umso mehr stellt sich die Frage: Wozu braucht Gott ein Gericht, in dem Verlorene verurteilt werden?

Durch das Leben und den Tod Jesu am Kreuz hat Gott ein für allemal Gottes unendliche Barmherzigkeit und Liebe bewiesen. Kein Mensch zweifelt heute daran: Jesus Christus, Gottes Sohn war die Liebe selbst.

Gott ist Liebe, ja, aber ist er auch gerecht? Viele Leute fragen: Wie kann ein gerechter Gott vor dem unermesslichen Leid auf dieser Welt schweigen. Wenn er gerecht sein will, dann muss er dazu Stellung beziehen. Deswegen hält Gott Gericht.

In Offenbarung 20,11 ist davon die Rede:
Dann sah ich einen großen weißen Thron und den, der auf ihm saß; vor seinem Anblick flohen Erde und Himmel, und es gab keinen Platz mehr für sie.

Nach den Tausend Jahren, dem Millennium und der zweiten Auferstehung erscheint Gott der Menschheit auf einem grossen Gerichtsthron. Was heisst gross?
In Offenbarung 4,3 wird berichtet, dass über dem Thron ein Regenbogen leuchtet. So kann ich mir vorstellen, dass er so gross wie ein Regenbogen von der Erde in den Himmel ragt. Er leuchtet in glänzendem Weiss. Das ist ein Symbol seiner unendlichen Gerechtigkeit.

Nach dem Sündenfall flohen Adam und Eva noch voller Scham und Angst unter einen Pardiesbaum vor Gottes Gericht. Seither hat sich die Sünde wie ein Krebsgeschwür überall auf der Erde verbreitet. Sie hinterlässt ihre Metastasen sogar schon im Himmel, zum Beispiel in Spionagesatelliten die in der Erdatmosphäre kreisen. Auch auf den Mond und sogar auf den Mars ist sie hingelangt.
Jeder Ort und jede Spur des Bösen wird aufgedeckt und im Gericht beseitigt, seien sie im Himmel, im Totenreich, im Grab oder unten im Meer.

Offenbarung 20,12 Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen.
Zwei Gruppen von kurz zuvor auferstandenen Menschen werden vor Gottes Thron beschrieben. Das sind zum Einen die gesellschaftlich Grossen. Dazu gehören Staatsmänner und Wirtschaftsführer und Päpste und Musikstars. Die Olympiasieger und die Weltmeister. Sie wurden auf Erden geehrt und ausgezeichnet. Jetzt stehen sie vor Gott.

Aber auch die kleinen Leute stehen da. Die Besitzlosen und die Durchschnittsbürger. Der Nachbar von nebenan und die Arbeitskollegin vom Büro. Sie alle stehen mit einer grossen Frage vor dem Thron. Warum sind wir nicht in der himmlischen Stadt, sondern hier draussen auf der verwüsteten Erde? Warum steht kein Anwald an unserer Seite um uns zu verteidigen?

Keiner dieser grossen und kleinen Sünder steht vor Gottes Thron, weil sie gesündigt haben. Sie stehen dort, weil sie Gottes Angebot zur Erlösung von ihren Sünden abgelehnt haben. Sie stehen dort allein vor Gott, weil sie ihren Anwalt Jesus Christus nicht angenommen haben. Wenn sie nicht in diesen Tagen vor das Kreuz treten, werden sie mit absoluter Sicherheit als Angeklagte ohne Anwalt vor den grossen weissen Thron treten müssen.

Ich kann mir vorstellen, dass Gott ihnen traurig auf einer himmlischen Leinwand nochmals den ganzen Erlösungsplan erklären wird, den sie abgelehnt haben. Sie werden verstehen, dass er ein liebender und gerechter Gott ist. Gott wird sich vor ihnen ein für alle Mal rechtfertigen.

Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie es Gott möglich ist, die Milliarden von Menschen in einer vernünftigen Zeit fair zu richten. Seit es I-Max Kino, und Datenbanken gibt, kann ich mir gut vorstellen, was sich im Gericht Gottes Thron abspielen wird.

Ellen White beschreibt, dass der Himmel eines Tages eine riesige Leinwand bilden wird. in globales Openair-Kino also.
Gemäss unserem Text werden zwei Arten von Büchern projiziert.

Ich kann mir vorstellen, dass auf der einen Seite des Bildschirms Szenen aus dem Leben bestimmter Menschen aus dem Büchern der Taten abgespielt werden.
Auf der anderen Seite des Bildschirms leuchtet die Identität der Menschen auf, um die es eben geht. Millionen und aber Millionen von ungläubigen Menschen aller Völker der ganze Welt und aller Zeiten stehen so vor Gott stehen und werden mit ihrem Leben und ihrem Schicksal konfrontiert.

Die Menschen ausserhalb der Stadt aber auch wir Erlöste innerhalb der Stadt sind Zeugen dieser Ereignisse. Der Prophet Joel berichtet davon:

Joel 4:1 Denn seht, in jenen Tagen, in jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wende,
2 versammle ich alle Völker und führe sie hinab zum Tal Joschafat;

Joschafat heisst „Tal des Gerichts“. Den Ort hat es nie gegeben. Das Tal Joschafat ist einfach ein Bild für einen Ort wo Gott früher einmal gerichtet hat, um sein Volk von Feinden zu er erlösen.

dort streite ich im Gericht mit ihnen um Israel, mein Volk und meinen Erbbesitz. 14 Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung.16 Der Herr brüllt vom Zion her, aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, so daß Himmel und Erde erbeben.

Vor Gottes Thron hoch über der himmlischen Stadt Jerusalem, werden sich unheimliche Massen von Menschen versammeln. Gottes Stimme wird natürlich laut brüllen, wenn er zu ihnen allen redet. Jesus sagt, das er als erstes die Menschen in Gruppen unterteilen wird:

Matthäus 25,31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
32 Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
33 Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken.

In Palästina sind die Schafe weiss und die Ziegen schwarz. So scheidet Gott zuerst einmal Gute von den Böse. Die Erlösten stellt er rechts vor seinen Thron in der himmlischen Stadt und die Verlorenen links von ihm auf der verwüsteten Erde ausserhalb der Stadt.

Ich sehe in mehreren Texten weitere Gruppierungen der Verlorenen angedeutet. Offenbarung 22,15; 21,8 wird eine ganze Liste von Menschengruppen beschrieben, die vor Gott stehen werden:
die Gruppe der Zauberer und Esoteriker
die Gruppe der Mörder, Hasser und Neider
die Gruppe der Götzendiener
die Gruppe der Lügner,
die Gruppe der Ehebrecher und Unzüchtigen
die Gruppe der feigen Verräter
die Gruppe der selbstgerechten Ungläubigen.

Ich kann mir vorstellen, dass Gott zum Beispiel die Lügner vor sich zitiert und dann fragt: Ist jemand von Euch mit meinem Urteil nicht einverstanden. Bill Clinton wird natürlich seine Hand hoch strecken und dagegen protestieren. Vielleicht sagt er: „Ich wurde unter Druck gesetzt, ich konnte nicht anders.“

Dann wird Gott seinem Engel den Befehl erteilen, sein Leben auf der Leinwand abspielen zu lassen. Bill, wird Gott sagen: Hast du gesehen, wie oft ich dich gewarnt habe. Hast du gesehen, wie viele Engel dir beigestanden sind? Hätte ich mehr tun können, um dich zu retten? Du hast die Wahl: willst du zur Gruppe der Ehebrecher wechseln, oder hier bei den Lügnern bleiben.
Schliesslich werden alle Lügner vor Gott niederfallen und bekennen: Wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte, du König der Völker (Offenbarung 15,3)
So erscheint eine Gruppe nach der anderen vor Gott. Selbst Satan, der Erzbetrüger wird erkennen, dass Gottes Urteil recht ist. Beschämt werden sie alle vor Gott auf ihr Angesicht fallen und seine Gerechtigkeit erkennen, ist in Phil. 2,10-11 zu lesen.

Dann hiesst es weiter: Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht nach ihren Werken. In Vers 13 wird diese Wahrheit nochmals wiederholt.
Kürzlich las ich in einer Zeitschrift, wie jemand empört meinte: Das kann doch nicht sein, dass wir am Ende nach den Werken gerichtet werden, wo wir doch allein durch den Glauben gerettet werden sollen. Das ist doch Werksgerechtigkeit!

Kein Mensch kann sich auf seine guten Werke berufen. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, kommt durch den Glauben an seine Gnade, nicht durch Werke.

Aber wie kann man die Echtheit eines Glaubens überprüfen? Wie kann man wissen, ob der Papst und Billy Graham wirklich glauben. Nur durch die Werke. Glaube ohne Werke ist tot. Krisenfester Glaube zeigt sich nicht zuerst durch ein feierliches Gefühl, eine schöne Theologie oder eine positive Einstellung. Glaube zeigt sich durch Werke. Auch nicht durch das Vermeiden böser Taten und Worte, sondern durch gute Taten und gute Worte in Harmonie mit seinem Wort und Willen.

Die Verlorenen werden fragen:
Matthäus 25, 44-46: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
46 Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

Echter Glaube meidet nicht nur das Böse. Ein krisenfester Glaube ist ein aktiver tätiger Glaube. Darum werden wir zwar durch Glauben gerettet, aber im Gericht wird der Glaube durch die Werke geprüft und gerichtet.
Mir scheint, dass Gott im Gericht mit den Christen am meisten Probleme haben wird. In Matthäus 7,21 erklärt Jesus nämlich, was die Millionen von Charismatiker vor dem Gerichtsthron sagen werden. Sie sind überhaupt nicht einverstanden mit Gottes Urteil und wenden ein:

Matthäus 7,22-23: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

Vor Gottes Gereicht zählt nicht, wie viele Dämonen ich durch meine Gebete austreiben konnte, sondern ob der Dämon des Ungehorsams aus meinem Leben ausgetrieben wurde. Es zählt nicht, wie viel mir eingegeben wurde, sondern wie viel ich ausgelebt habe. Gott fragt nicht nach Wundermacht, sondern nach Wahrhaftigkeit. Ein geistlicher Charakter nicht geistliche Gaben sind vor Gott gefragt.

Die Wichtigkeit dieser Werte kann nicht genug betont werden. Leute wie Benni Hinn mit viel Macht und grossen Worten behaupten nämlich genau das Gegenteil. Sie heilen Tausende und lassen sie nach Handauflegung auf den Boden fallen.Wir brauchen uns von soviel Machtdemonstration nicht beeindrucken zu lassen. Vor Gott zählt Charakter nicht Macht.

Wie lange das Gericht dauert wird uns nicht mitgeteilt. Aber eines Tages ist die letzte Frage geklärt, der letzte Sünder gerichtet. Gottes Gerechtigkeit ist erwiesen. Der Heissluftballon mit den Vorwürfen dagegen liegt platt am Boden. Dann wird Gott tun, was nur er tun kann.

14 Der Tod und die Unterwelt aber wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee. Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.

Die Erde wird zu einem einzigen feurigen Vulkansee. Alles was sich darrauf befindet, vergeht und verglüht. Nur eine Insel sichere bleibt übrig. Die himmlische Stadt Jerusalem. Ich verstehe nun, warum sie beschrieben wird, als Kubus mit hohen Mauern. Damit wir vor diesem Feuer sicher sind.

Hosea 11,8 beschreibt, was Gott dabei fühlt, während er die Konsequenzen menschlichen Handelns auf die Sünder fallen lässt:
Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel? Wie könnte ich dich preisgeben wie Adma, dich behandeln wie Zebojim? Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf.
Heskiel 18,32 Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muß.

Wer ist es, der in dieser Feuerhölle am meisten leiden wird? Die Bibel lehrt, dass jeder sein Mass an Strafe nach seinen Taten erhalten wird. Satan als Wurzel alles Bösen wird lange leiden. Aber für Gott selber wird es am schlimmsten sein. Er wird am meisten weinen und leiden, denn er liebt seine Geschöpfe wie keiner sonst. Gott wird über sie weinen, wie er über Jesus seinen Sohn weinte, als er am Kreuz starb. Gott ist unendlich gerecht, aber auch unendlich liebevoll. Darum wird für ihn das Feuergericht zu einer Höllenqual.

Der Teufel hat diese Wahrheit umgekehrt: Er behauptet, Gott herrsche teilnahmslos im Himmel auf seinem Thron, während Sünder ewig in der Hölle schmoren. Es ist genau umgekehrt. Gott leidet seit dem Sündenfall wie in einer Hölle, weil seine Kinder ihn verlassen haben.

Kommen wir zum Schluss:
In den trockenen Regionen der Welt reicht oft ein Funke, um ein Buschfeuer zu entzünden. In Afrika und in Australien habe ich verschiedene solche Feuer gesehen. Sie verwüsten dabei wie eine feurige Walze ganze Regionen. Wenn der Wind stark weht, verbreitet sich das Feuer rasend schnell. Es gibt nur eine Möglichkeit sich davor zu retten. Man muss mit einem Zündholz das Gras und Gebüsch um sich herum anzünden und sich dann mitten auf den verbannten Fleck Erde stellen. Wenn die Feuerwalze kommt, gibt es dort nichts mehr zu brennen. Auf diesem Fleck Erde hat es schon gebrannt, darum ist man dort sicher.

Wenn das Gottes Gerichtsfeuer diese Welt in einen Feuersee verwandelt, gibt es nur einen Flecken Erde der sicher ist. Das ist die Heilige Stadt Jerusalem. Wie die Arche Noah die Familie Noahs vor der Wasserflut schützte, so schützt uns Jesus Christus uns vor der Feuerflut.
Warum? Weil dort das Gerichtsfeuer unsere Sünden bereits verbrannt hat. Vor 2000 Jahren hat Jesus Christus am Kreuz unser Strafgericht auf sich genommen. Er trug die Strafe für uns, damit wir Frieden haben.

Wer sich auf die verbrannte Erde unter dem Kreuz stellt, wer Jesus nachfolgt und sein Kreuz trägt, ist sicher vor dem Feuersee. Eine ganze Stadt voller erlöster Menschen wird sich eines Tages um das gekreuzigte Lamm auf dem feurigen Thron stellen und freudig rufen: Heil, und Ehre und Preis und Dank ist bei dem, der auf dem Thron sitzt unserem Gott und dem Lamm.
Ich lade euch daher ein. Mit dabei zu sein. Wir haben einen Himmel zu gewinnen und einen Feuersee zu meiden. Ich lade euch ein, eure Fragen und Vorwürfe an Gott nicht bis zum Gericht aufzusparen. Dann wird es zu spät sein. Wir brauchen die Antwort jetzt. Darum lade ich euch ein, jetzt zu unserem Anwalt zu treten.

Arnold Zwahlen

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Gott liebt Fremdlinge

Textlesung: Matthäus 25,31-46

Einleitung
Flüchtlinge und Asylbewerber aus verschiedenen Ländern kommen mit unterschiedlichen Biografien, mit unterschiedlichen Gründen vermehrt zu uns. Sie werden von Verteilzentren in die verschiedenen politischen Gemeinden aufgeteilt. Dort werden sie in einfach Unterkünften untergebracht, die von Sozialarbeitern betreut werden. Sie lernen dort Deutsch und warten auf den Bescheid von Bern, ob sie positiv als Asylanten aufgenommen werden oder ob sie einen negativen Bescheid erhalten und zurückkehren müssen.
Wenn sie einen positiven Bescheid erhalten, können sie Arbeit suchen. Wenn der Bericht negativ ist, werden sie durch die Polizei ausgeschafft und zurückgeführt, falls sie nicht innerhalb einer bestimmten Zeit selber gehen. Wenn das Land aus dem sie stammen, keinen Ausschaffungsvertrag mit der Schweiz hat, erhalten sie in einem Asylzentrum ein Zimmer zum Übernachten und Essen geliefert, aber kein Geld mehr. Sie sind noch geduldet und man hofft, dass sie eines Tages selber gehen. Aber viele von ihnen können nicht mehr zurück, auch wenn sie das möchten. So stranden sie hier bei uns ohne Zukunftsaussichten.

Ich habe durch die Sozialprojekte viele Kontakte zu solchen Menschen knüpfen können. Einigen von ihnen bringe ich jede Woche eine Kiste Lebensmittel vorbei. Dadurch habe ich sie und ihr Schicksal besser kennen gelernt. Einige von ihnen haben angefangen, uns im Projekt tatkräftig zu helfen und sind seither unentbehrliche Mitarbeiter geworden. Mit einigen studieren ich inzwischen die Bibel. Viele suchen die Wahrheit und ein ordentliches Leben wie wir alle. Zum Teil sind sie allein oder mit ihrer Familie hier.
Mein positiver Eindruck und Respekt für ihr offenes Herz, ihre Freundschaft und Leidensbereitschaft ist durch diese Begegnungen enorm gewachsen. Ich habe intelligente junge Menschen kennen gelernt. Einige von ihnen führten in ihrer Heimat ein Geschäft, ehe sie aufgrund politischer Problem das Land verliessen.
Vielen Schweizer haben vor diesen Menschen jedoch Angst und meiden den Kontakt. Anschläge wecken zunehmend Misstrauen. Die Politik macht ihr Leben immer schwieriger. Die Asylheime werden zum Teil von problematischen Leitern geführt. Einer hat mir zum Beispiel ein Besuchsvorbot für eine Familie, die ich betreue, gegeben.
Viele fragt sich: Wird unsere schöne Schweiz kaputtgehen, wenn immer mehr von ihnen zu uns kommen? Werden wir ein muslimisches Land werden und unser Wohlstand zugrunde gehen? Werden sie unsere Sozialwerke ausnützen und missbrauchen? Das sind Fragen, die uns bewegen, wenn immer mehr fremde Menschen zu uns kommen. Macht es ihnen die Schweiz zu schwer – kommen immer mehr. Macht sie es ihnen schwer – wird es unmenschlich. Aber genau da sehe ich unsere Chance als Christen. Wir haben die Möglichkeit ihnen als Einzige das Leben leichter zu machen und sie als Freunde zu gewinnen.
Ich wollte diese Predigt daher davon erzählen, was ich erlebt habe und was mich diesbezüglich bewegt. Ich wollte daher ein paar meiner neuen Freunde mitbringen und vorstellen. Aber zuerst möchte ich euch zu einem kurzen Bibelstudium einladen.

Fremdlinge in der Bibel
Oft vergessen wir, dass in der Geschichte der Bibel Asylsuchende, Heimatlose, kulturell fremde Menschen von Anfang an eine besondere Rolle gespielt haben.
• Eines Tages erhielt Abraham den Ruf von Ur wegzugehen und ins Land Kanaan zu ziehen. Er hatte eigentlich keinen Grund wegzuziehen. Er hatte wirtschaftlich Erfolg. Es gab keinen Krieg. Aber Gott wollte, dass er aus der unmoralischen Umgebung wegzog und den Rest des Lebens als Asylant verbrachte. Er war in der Folge in Kanaan sein Leben lang wie ein Asylsuchender abhängig vom Wohlwollen der ansässigen Bevölkerung. Am Ende seines Lebens hatte er noch immer keinen festen Wohnsitz. Einzig das Grab gehörte ihm. Gott sagte ihm in 1. Mose 15,13-14 dass dieses Schicksal auch seine Nachkommen teilen würden: »Deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem fremden Lande, und man wird sie knechten und misshandeln vierhundert Jahre lang.
• Diese Geschichte wurde mit Joseph fortgesetzt. Er wurde zu Unrecht von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft und musste sich dort in die neue Kultur allein zurechtfinden und eine neue Sprache lernen. Er wurde missbraucht und zu Unrecht gefangen genommen. Dank ihm überlebte jedoch Ägypten eine grosse Hungersnot und seine Familie wurde ebenfalls daraus gerettet. Joseph der Asylant wurde von Gott auf wunderbare Weise gebraucht.
• Das Volk Israel zog aus Ägypten aus und reiste 40 Jahre heimatlos durch die Wüste. Niemand wollte sie. Sie waren quasi staatenlos. Jeder hatte Angst vor ihnen. Nach zahlreichen Kriegen wurde sie schliesslich in Kanaan ansässig.
• Später lesen wir von Ruth der Grossmutter Davids. Sie war eine Fremde aus Moab. Ihr Glaube war vorbildlich und aussergewöhnlich. Ein Vorbild für viele aus Israel.
• Als das Volk Gottes Ruhe fand und Heimatgefühle entwickelt hatte, verliessen sich die Gläubigen auf ihren Wohlstand und vergassen Gott. So wurden sie aufgrund ihres Unglaubens nach Babylon verschleppt und lebte dort 70 Jahre als Asylanten unter fremden Völkern. Daniel gehörte auch zu ihnen. Aber Gott benützte den Fremden Daniel, um den König von Babylon zum Glauben zu führen. Sein prophetisches Buch, das er dort in der Fremde schrieb, ist uns bis heute ein grosser Segen.
• Auch Jesus verbrachte die erste Lebensjahre als Asylant in Ägypten, weil die politischen Verhältnisse so schlimm waren, dass er zuhause nicht überlebt hätte. Später wanderte er 3,5 Jahre seines Dienstes als Heimatloser ohne feste Arbeit in Israel umher. Er starb wie ein rechtloser Verbrecher am Kreuz one Haus und ohne Familie.
• Der Apostel Paulus war ein Jude aus der Türkei. Er reiste sein Leben lang als Heimatloser von einer Stadt zur anderen bis nach Europa. Dank dem Dienst dieses Türken sind wir heute Christen. Schliesslich wurde er fern von seiner Heimat umgebracht.
• Keiner der Apostel verbrachte als Berufsmann sein Leben friedlich in Jerusalem mit einer sicheren Pension, einem Haus und Familie bis zum Ende seines Lebens, wie das gewöhnliche Schweizer erwarten. Sie starben alle irgendwo in ihrem Dienst als Märtyrer im Ausland als Fremde.
• Die Täuferbewegung, unsere geistlichen Vorfahren zur Zeit der Reformation, war eigentlich eine Asylanten-Gemeinde, ständig auf der Flucht vor Verfolgungen. Sie wurden deswegen in alle Welt zerstreut. Schweizer Täufer flohen als Asylanten nach Deutschland, oft nur mit dem Allernötigsten im Gepäck. Viele mussten ihre Familie zurücklassen. Unsere geistlichen Vorfahren waren alle Asylanten.
• Die ersten Adventisten im 19. Jahrhundert in den USA und in Australien waren meist Einwanderer, Asylsuchende aus Europa. Sie waren in der Regel Wirtschaftsflüchtlinge, auf der Suche nach einem neuen und besseren Leben. Genau das was gegenwärtig 60 Millionen Menschen ebenfalls tun.

Anders gesagt: Unser Glaube und unsere Gemeinde wäre ohne das Engagement und den Glauben von Fremden und Asylsuchenden nie entstanden. Ich persönlich wäre wahrscheinlich nie gläubig geworden, wenn ich nicht in der Lehrzeit an einem fremden Ort hätte leben müssen. Entwurzelt und orientierungslos, begann ich nach Gott zu suchen. Es ist so: Was wir sind und glauben, sind wir zum grossen Teil aufgrund von legal und illegal eingewanderten fremden Menschen.
Fassen wir zusammen:

• Die Männer Gottes in der Bibel und Geschichte waren meist kulturell fremde Menschen, die mit den ansässigen Einheimischen den Erlösungsplan teilten.
• Wo immer das Evangelium hin gelangte, waren ortsfremden Menschen, nicht die Einheimischen die offensten Menschen für den Glauben Jesu. Darum beschreibt die Bibel, dass Gott im Alten und im Neuen Testament ein grosses Herz für Fremdlinge hatte. Nur einer von vielen Texten aus Jesaja 56 als Beispiel:
Und der Fremde, der sich dem HERRN zugewandt hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich scheiden von seinem Volk. Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum. Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll… denn mein Haus wird ein Bethaus für alle Völker genannt werden. Jesaja 56, 3-7
Das Volk Gottes hat stets zu einem grossen Teil aus Fremdlingen bestanden. Schauen wir unsere eigene Gemeinde an: Wie viele Ausländer gibt es doch in den Bethäusern unter uns. Das war Gottes plan von Anfang an. Gottes Gemeinde ist ganz besonders eine Gemeinde für Menschen die keine irdische Heimat haben.

Jesus sagte, dass man die wahren Gläubigen sogar daran erkennen kann, dass sie ganz besonders für notleidende Fremdlinge tätig sind, sie besucht, sie ernähren, sie kleiden.
Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Matthäus 25,31-36
Auf der anderen Seite bezeichnet er diejenigen, welche ein exklusives Privatleben führten, ohne sich um diese Menschen und ihre Nöte zu kümmern, als verlorene Menschen.

Als Gläubige Nachfolger Jesu haben wir also sehr viele Gründe uns mit den Fremdlingen verbunden zu fühlen. Schliesslich wir sind alle auch Fremdlinge und Pilger auf dieser Erde. Zwei Texte als Bespiel:
• 1.Petrus 1,1: Petrus, Apostel Jesu Christi, an die auserwählten Fremdlinge, die in der Zerstreuung leben, in Pontus, Galatien, Kappadozien, der Provinz Asia und Bithynien,
• 1.Petrus 2,11: Ihr Lieben, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten.
Es gibt auch problematische Menschen unter diesen Asylsuchenden und Fremden. Aber ich habe inzwischen sehr viele liebenswürdige selbstlose Fremdlinge kennen gelernt. Menschen mit einem grossen und liebevollen Herz, die gern das wenige, das sie besitzen mit anderen teilen. Ich wollte euch einige von ihnen heute vorstellen.
Interviews oder Filme

Schlussfolgerungen:
1. Gott liebt Fremdlinge. Darum schickt er uns fremde Menschen aus anderen Kulturen, um uns von unserem egoistischen Privatleben zu heilen.
2. Er schickt sie uns, damit wir sie befreunden, ihnen dienen und sie herzlich in unsere Gemeinschaft willkommen heissen.
3. Wenn wir ihre Freunde werden, erfahren wir grossen Segen, Sie werden uns helfen, den Dienst den Gott uns aufgetragen hat, noch besser tun zu können.
4. Wir sind als Gottes Familie auf dieser Erde Fremdlinge und Asylanten genauso wie sie und warten auf unser Heimatland im Himmel. Darum wollen wir jetzt für sie beten!
AZ 9.4.2019

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Neue Multimedia-Gratis-Bücher zum Herunterladen

Die folgenden Bücher können als PDF-Dateien mit Links zu illustrativen Videos kotenlos heruntergeladen und gelesen werden:

Bild1Der Countdown, Teil 1 – ein Multimedia-Buch
Das vorliegende Buch beschreibt die Hintergründe der umwälzenden sozialen, politischen und religiösen Entwicklungen der Gegenwart aus dem Blickwinkel biblischer Prophetie. Gleichzeitig analysiert es die Bemühungen der Weltelite, einen zukünftigen globalen Megacrash zu verhindern. Kann die Menschheit im 21. Jahrhundert all ihr Knowhow nutzen, um einen Quantensprung in eine friedliche Epoche zu machen, oder steht der Untergang der Zivilisation bevor? Erscheint Jesus Christus wie angekündigt zum Anbruch des Reiches Gottes? Dieses Buch macht Mut zum Glauben, weil das Beste noch bevorsteht. Es ist im März 2019 erschienen und kann unter folgendem Link als PDF herunter geladen werden: http://t1p.de/countdown1

Der Countdown, Teil 2
3d.jpgKann die Menschheit mit vereinten Kräften die Welt vor dem Abgrund retten? Was geschieht während dem Millennium und dem Jüngsten Gericht? Wie ist es möglich, sich auf eine herrliche Zukunft in der Ewigkeit zu freuen? Dieses Buch erläutert die erstaunlichen Voraussagen über die unmittelbare Zukunft der Welt aus dem Blickwinkel biblischer Prophetie. Es vermittelt einen erstaunlichen Einblick in das Leben nach Jesu Wiederkunft. Ein Buch, das Mut für die Herausforderungen des Alltags und zum Glauben an eine bessere Zukunft macht. Es ist im März 2019 erschienen und kann unter folgendem Link als PDF herunter geladen werden: https://kurzelinks.de/wqej

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Gottes Plan für Ehe und Familie

Einleitung:
Das Abendmahl ist ein Gemeinschaftsmahl. Heute möchte ich die geistliche Bedeutung von Ehe und Familie näher untersuchen. Ich möchte aufzeigen, was sie mit einer Abendmahlsfeier zu tun haben. Am 14. Dez. 2018 wurde im Schweizer Parlament ein Gesetz beschlossen, das Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund sexueller Orientierung unter Strafe stellt. Was heisst das konkret? In Zukunft könnte jemand bei der Polizei angezeigt werden, wenn er…

  • Homosexuelle Praktiken öffentlich als moralisch verwerflich zu bezeichnen.
  • Homosexualität medizinisch behandelt und für Heilung betet.
  • Aus Gewissensgründen keine Homosexuellen einstellt oder jemanden ihm aus diesem Grund kündet.
  • Es wäre auch strafbar darauf zu verweisen, dass sexueller Missbrauch von Jungen im Zusammenhang mit Homosexualität steht.

Letzte Woche ist ein Fall aus Kanada publik geworden. Ein 14jähriges Mädchen fühlte sich als Junge und wollte sich umwandeln lassen. Ihre Schule unterstütze ihren Wunsch. Die Eltern waren dagegen. Die Richter entschieden, dass die Eltern kein Recht hätten dem Mädchen eine Hormonbehandlung zu verweigern, um ein Junge zu werden, denn das sei Missbrauch eines menschlichen Rechts.
Wir befinden uns in einer globalen sexuellen Revolution, die vor nichts haltmacht. Das Motto der neuen Moral lautet:

  • Männer und Frauen gibt es nicht.
  • Es gibt nicht nur zwei, sondern viele Geschlechter.
  • Die Ablehnung von Homosexualität ist abgeschafft.
  • Das Individuum muss sich vom Diktat der Natur befreien und sich selbst neu erfinden.
  • Selbst die Sprache muss neu erfunden werden. Heute gilt: Elter 1 und Elter 2 statt Mutter und Vater.

Grosse internationalen Organisationen der UNO, EU und Milliardenschwere private Stiftungen fördern die neue Gender-Moral auf allen Ebenen der Gesellschaft. Es herrscht Krieg gegen die Ehe und Familie, bereits ab dem Kindergarten.
Gott liebt alle Menschen, auch Menschen, die homosexuell, bisexuell und transgender fühlen. Dennoch hat Gott am Anfang den Menschen als Mann und eine Frau geschaffen, egal was das Gesetz verbietet und die Gender-Bewegung verkündet.

Wie sieht Gottes Plan aus?
Die Thematik Ehe und Familie nimmt in der Bibel einen grossen Platz ein. Die ersten Bücher der Bibel sind eigentlich oft Familiengeschichten. Nationen und Staaten wurden erst viel später erfunden. Die Bibel beginnt mit einer glücklichen Ehe (1Mose 1 und 2) und sie endet mit einer fröhlichen Hochzeit, das Abendmahl des Lammes nach Jesu Wiederkunft (Offb 19,9).
Zwischen diesen beiden Geschichten spricht Gott in seinem Wort auf vielfältiger Weise über dieses Thema. Ich möchte heute nur vier Punkte hervorheben:

Ehe und Familie sind Geschöpfe Gottes nicht Eigentum des Staates oder von Interessengruppen
In 1. Mose 1,27 steht: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau (wörtlich: männlich und weiblich, nicht neutral) schuf er sie.“
Gott schuf den einen Menschen als Mehrzahl von zwei Geschlechtern. So wie es einen Gott als Mehrzahl gibt, so auch der Mensch. Die Einheit als Mann und Frau gehört zur Bild Gottes im Menschen.
Die heterosexuelle Beziehung von Mann und Frau ist also ein Grundprinzip menschlicher Existenz. Die Natur wurde auf dieses ergänzende Paar ausgelegt. Das gilt sowohl für die Menschen wie auch für die Tiere und oft auch für Pflanzen.
Wenn nur aber staatliche und private Einrichtungen versuchen, diese Grundordnung in Frage zu stellen und sogar zu ersetzen, ist es so, als wollte man Gott spielen und das Leben neu erfinden. Das kann nur schiefgehen. Wer Gottes Eheordnung auflöst greift Gott persönlich an. Bei Sodom und Gomorrha war damit der Punkt erreicht, dass Gott mit Gericht strafend eingriff. In der heutigen Zeit erreichen wir mit grosser Geschwindigkeit diesen Punkt

Die Einheit zwischen Mann und Frau ist ein Spiegel von Gottes Charakter
Ehe und Familie funktionieren, wenn Gottes Ehre, seine Liebe und Gerechtigkeit, seine Treue und Reinheit in der Beziehung gelebt werden. Sie zu pflegen und zu leben, ist darum eine Form von Gottesdienst.
Epheser 5,28-29: So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.
Im Zeitalter der Selbstverwirklichung passen solche Text Liebe und Aufopferung nicht mehr. Satan hasst harmonische Ehen und Familien, in denen Respekt und Liebe herrschen.
Darum gibt es viel Elend in den Familien. Viele meinen, die Familie und Ehe funktioniert nicht. Sie müsse abgeschafft und neu erfunden werden. Das ist eine Lüge Satans im Kampf gegen Gott.
Auch unsere sündhafte Natur sträubt sich oft gegen diese biblische Lebensform. Aber es gibt keine bessere Charakter- und Persönlichkeitsbildung als in die verbindliche Beziehung in Familie und Ehe. Sie ist die Basis für den Charakter, für den Glauben. Die Grundlage dafür wird in den Familien gelegt, nicht in der Gemeinde oder in der Schule. Dauerhaft erfolgreiche Menschen im Sport, Musik, im Glauben oder Beruf haben stets eine starke Familie im Rücken.
Keine Lebensform spiegelt so sehr Gottes Wesen auf dieser Welt wider wie Ehe und Familie, wenn sie nach seinem Plan gelebt wird. Keine Lebensform trägt so viel zum Wohlergehen der Menschheit bei wie sie. Aber da ist noch mehr!

Ehe und Familie sind ein Bild für das Evangelium
Jesu Beziehung mit seiner Gemeinde ist wie die Beziehung eines Bräutigams mit seiner Braut. In Epheser 5,25 schreibt der Apostel Paulus: Ihr Männer liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. (LÜ 84).
Die Ehebeziehung ist eines der besten Bilder für die Beziehung, die Christus mit seinem Volk sucht. Christus liebt sie wie ein Bräutigam seine Braut:

  • Er wirbt um sie wie ein Liebhaber
  • Er kam vom Himmel und gab seine frühere Existenzform für sie auf, um mit ihr ewig leben zu können.
  • Er reinigt sie durch sein Wort und sein Blut,
  • Er heiligt sie durch den Geist,
  • Er versorgt sie,
  • Er schützt und bewahrt sie,
  • Er hält ihr die Treue, auch wenn sie Fehler macht!

Jesus liebt nicht nur jeden Einzelnen. Jesus liebt aus diesem Grund vor allem auch Ehen und Familien. Er liebt sie, weil sie ein Zeugnis für seine Erlösung sind.
• Sie Bezeugt, dass Unterschiede nicht trennen müssen, sondern fruchtbar sind und verbinden.
• Sie bezeugt, dass Konflikte gelöst und Wunden geheilt werden können.
• Sie bezeugt, dass teilen, helfen, tragen, nicht herrschen, zwingen und kämpfen, die Basis des Lebens sind.
Jede gläubige Familie und Ehe ist darum nur schon durch ihre Existenz ein Zeugnis für Jesus und seine Erlösungsbotschaft. Jede Familie ist eine kleine Gemeinde und jede Gemeinde eine Art grosse Familie. Liebevolle funktionierende Familien und liebevolle Gemeinden sind ein Schaufenster der Liebe Gottes in einer kalten egoistischen Welt.

Gott hat in der Endzeit eine besondere Botschaft, um Familienbeziehungen zu erneuern
Er hat seinen Nachfolgern in der letzten Zeit einen zweifachen Missionsauftrag gegeben. Sie sollen:
1. Einzelne Menschen zu Gott zurückführen: Durch die Verkündigung der Botschaft des ewigen Evangeliums, der dreifachen Engelsbotschaft.
2. Menschen zu gesunden familiären Beziehungen hinführen. Der Auftrag für diesen zweiten Teil der Mission finden wir in Maleachi 3,24, im letzten Verse im Alten Testament. Dort steht:
Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.
Ein Vergleich zwischen dem Hebräischen und der griechischen Übersetzung des AT, ist interessant. Er zeigt, was damit gemeint ist. In der Septuaginta einer alten Übersetzung des AT ins Griechische steht folgende Übersetzungsvariante:
Er wird das Herz der Väter kehren zu den Söhnen und das Herz eines Mannes zu seinem Nachbarn.
Auch ein Engel zitiert diesen Text bei der Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers mit einer neuen Variante und sagte: Elia kommt…
Um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten Lukas 1,17
Auch Jesus fasst das Erneuerungswerk von Elia vor dem Tag des Herrn zusammen: Er wird alles wieder zurechtbringen, was der Feind zerstört hat. Markus 9:12:

Das Kommen des Elia kurz vor dem Ende, bezeichnet eine Botschaft, um Gottes Volk auf Jesu Kommen vorzubereiten. Es ist ein göttlicher Auftrag Familienbeziehungen in einer gottlosen Zeit geistlich und familiär zu erneuern und nach Gottes Plan wiederherzustellen.

Das Evangelium soll in der Endzeit familiäre Beziehungen erneuern und heilen:
1. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn, durch Vergebung und Versöhnung.
2. Familienbeziehungen in allen Bereichen des Familienlebens, durch den Sabbat als Familientag.
3. Nachbarschaftliche Beziehungen durch Liebedienste
4. Die Beziehung zwischen Menschenkindern und dem himmlischen Vater durch Glaube, Bibelstudium und Gebet
5. Die Beziehung innerhalb der Gemeindefamilie durch Gottesdienste und Gemeinschaft

Johannes dem Täufer hat diese Voraussage nur zum Teil erfüllt. Der letzte Teil, der Tag des Herrn, ist noch nicht erfüllt und soll darum heute umgesetzt werden. Im heutigen Abendmahl lade ich euch daher ein, diese Form der Evangeliumsbotschaft bewusst anzunehmen. Denn Jesus vergoss sein Blut, um…

  • Unsere persönliche Beziehung mit Gott als Vater zu erneuern.
  • Um die Beziehung zwischen den Ehepartnern zu erneuern. Ich kenne Paare die mir gesagt haben, dass das Evangelium ihre Ehe gerettet hat. Weil beide Gläubig wurden lernten sie ihren Egoismus zu kreuzigen und einander neu zu lieben.
  • Um zu Treue in sexuellen Beziehungen nach Gottes Plan zu ermutigen.
    – Um Eltern und besonders Väter zu ermutigen, sich ihren Kindern zuzuwenden, statt alles dem Moloch Geld und Karriere zu opfern.
  • Um die Gemeinschaft mit der geistlichen Familie, den Brüdern und Schwester, in der Gemeinde zu festigen und zu pflegen.

Gottes Evangelium führt zu starken Ehen, Familien und Gemeinden. Das wollen wir uns durch das Abendmahl neu bewusst machen. Darum Essen wir alle jetzt gemeinsam vom gleichen Brot und trinken vom gleichen Kelch. Wir feiern ein Gemeinschaftsmahl für Ehepaare, Familien und die Gemeinde.
AZ 14.3.2019

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Buch: Die Neue Spiritualität

Die neue Spiritualität – Wohin führt die mystische Reformation?
Apologetische Reihe, Teil 2

Arnoldzwahlen_EbookGegenwärtig befindet sich die Christenheit in einem spirituellen Umbruch in einem Ausmass, wie dies seit der Reformation nicht mehr geschehen ist. Es ist daher an der Zeit, die Hintergründe, Praktiken und Auswirkungen der kontemplativen Spiritualität mit ihren Abgründen und Gefahren offenzulegen. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, dass die Bibel als offenbartes Wort Gottes weiterhin eine sichere Grundlage für einen gesunden, freudigen und segensreichen Glauben ist und dass heute mehr denn je eine neue Erweckung und Reformation hin zum Glauben der ersten Apostel und den Lehren Jesu benötigt wird. Hier eine Leseprobe von 23 Seiten. Dieses Buch mit 250 Seiten kann unter Amazon.de als Taschenbuch oder als E-Book bezogen werden. Grosse Einführungsaktion auf alle meine Bücher.

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